Zustiftungen und Spenden können auf das Konto 25329251 bei der Sparkasse Freising, BLZ 700 510 03, eingezahlt werden.

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Satzung

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(2) Die Amtszeit der Gründungsratsmitglieder beträgt drei Jahre, die der später kooptierten Stiftungsratsmitglieder beträgt vier Jahre. Wiederberufung ist möglich. Wählbar sind insbesondere solche Personen, die aufgrund von gesellschaftspolitischem, sozialem, finanziellem oder fachbezogenem Engagement in besonderer Weise für diese Aufgabe qualifiziert sind. Bei der Auswahl sollte auf eine ausgewogene Altersstruktur hingewirkt

Werden.


(3) Die Stadt Freising ist mit einem Sitz im Stiftungsrat vertreten. Diesen Sitz übernimmt der Oberbürgermeister der Stadt Freising oder ein von ihm bestellter Vertreter.


(4) Sollte die Mindestanzahl der Mitglieder mit dem Ausscheiden eines Mitglieds unterschritten werden, bleibt es nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Bestimmung eines Nachfolgers im Amt.


(5) Der Stiftungsrat wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und dessen Stellvertreter. Die/der Vorsitzende des Stiftungsrates vertritt die Stiftung bei Rechtsgeschäften mit dem Stiftungsvorstand oder einzelnen Mitgliedern des Stiftungsvorstandes.


(6) Der Stiftungsrat wacht über die Einhaltung der Stiftungszwecke und berät den Vorstand hinsichtlich der Festlegung der Ziele und Prioritäten der Stiftung. Er kann vom Vorstand jederzeit Einsicht in sämtliche Geschäftsunterlagen der Stiftung verlangen und ist von ihm regelmäßig, d. h. mindestens einmal im Jahr über die Aktivitäten der Stiftung zu unterrichten. Er tritt mindestens zweimal pro Jahr zusammen.


(7) Der Zuständigkeit des Stiftungsrates unterliegen insbesondere


                  vorgegebenen Stiftungsprogramms.


§ 8 Stifterforum


1. Das Stifterforum besteht aus den Stiftern und Zustiftern, d. h. aus Personen, die einen vom Stiftungsrat zu bestimmenden Mindestbetrag gestiftet oder zugestiftet haben. Die Zugehörigkeit besteht auf Lebenszeit. Sie ist weder übertragbar noch geht sie mit dem Tode des Stifters auf dessen Erben über.


2. Bei Zustiftungen aufgrund einer Verfügung von Todes wegen kann der Erblasser in der Verfügung von Todes wegen eine natürliche Person bestimmen, die dem Stifterforum angehören soll; für die Dauer deren Zugehörigkeit gilt Absatz 1 sinngemäß.

3. Juristische Personen können dem Stifterforum nur unter der Bedingung und so lange angehören, als sie eine natürliche Person zu ihrem Vertreter in das Stifterforum bestellen und diesen der Stiftung schriftlich mitteilen; für die Dauer deren Zugehörigkeit gilt




 Absatz 1

sinngemäß.

4. Das Stifterforum soll mindestens einmal im Jahr vom Vorsitzenden des Vorstandes zu einer Sitzung einberufen werden.

5. Der Zuständigkeit des Stifterforums unterliegen die Kenntnisnahme des Wirtschaftsplanes

für das jeweilige Haushaltsjahr sowie des Jahresabschlusses und des Tätigkeitsberichts des

Vorjahres.


§ 9 Fachausschüsse


(1) Der Vorstand kann Fachausschüsse einrichten und – sofern die Stiftungsmittel dieserlauben – sie mit einem Budget ausstatten. Die Fachausschüsse werden von einem Mitglieddes Vorstandes geleitet, der für die ordentliche Verwaltung des Budgets verantwortlich ist.

Die Besetzung der Ausschüsse erfolgt durch den Vorstand.

(2) Aufgabe der Fachausschüsse ist die Beratung der Stiftungsorgane in allen

Angelegenheiten ihres Fachgebiets sowie die Durchführung von stiftungseigenen Projekten

und sonstigen Veranstaltungen im Rahmen der Vorgaben des Vorstandes sowie des

Stiftungsrates.

(3) Der Vorstand kann für die Arbeit der Fachausschüsse in Abstimmung mit dem Stiftungsrat

eine Geschäftsordnung erlassen.

(4) Alle Mitglieder des Stiftungsrates und Vorstandes sind berechtigt, an den Sitzungen der

Fachausschüsse mit beratender Stimme teilzunehmen.

(5) Die Fachausschüsse haben über die Verwendung ihres Budgets einmal jährlich

Rechenschaft abzulegen.


§ 10 Satzungsänderungen, Umwandlung und Aufhebung der Stiftung


1. Satzungsänderungen sind zulässig, soweit sie zur Anpassung an veränderte Verhältnisse

geboten erscheinen. Sie dürfen die Steuerbegünstigung der Stiftung nicht beeinträchtigen oder

aufheben. Soweit sie sich auf die Steuerbegünstigung der Stiftung auswirken können, sind sie

der zuständigen Finanzbehörde zur Stellungnahme vorzulegen.

2. Änderungen des Stiftungszwecks sind nur zulässig, wenn die Umstände sich derart

verändert haben, dass eine Zweckverwirklichung in der von den Gründungsstiftern

beabsichtigten Form nicht mehr möglich ist oder nicht mehr sinnvoll erscheint. Die

Erweiterung des Stiftungszwecks ist im Zusammenhang mit einer dem zusätzlichen Zweck

entsprechend angemessenen Zustiftung grundsätzlich möglich. Umwandlung und Aufhebung

der Stiftung richten sich nach den gesetzlichen Vorschriften.

3. Satzungsänderungen werden vom Vorstand und Stiftungsrat gemeinsam beschlossen.

Beschlüsse nach Absatz 1 bedürfen der Zustimmung der einfachen Mehrheit, Beschlüsse nach

Absatz 2 der 2/3-Mehrheit der Stimmberechtigten.


§ 11 Vermögensanfall


Bei Aufhebung oder Erlöschen der Stiftung oder bei Wegfall ihrer steuerbegünstigten Zwecke

fällt das Restvermögen an die Stadt Freising. Diese hat es unter Beachtung des

Stiftungszweckes unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige und mildtätige Zwecke zu

verwenden.


§ 12 Stiftungsaufsicht


(1) Die Stiftung steht unter der Aufsicht der Regierung von Oberbayern.

(2) Der Stiftungsaufsichtbehörde sind Änderungen der Anschrift, der Vertretungsberechtigung

und der Zusammensetzung der Organe unverzüglich mitzuteilen.


§ 13 Inkrafttreten


Die Satzung tritt mit Anerkennung durch die Regierung von Oberbayern in Kraft